Aurélien-Cyril

Philosophie und ein bisschen Poesie
 

Meta





 

Die Sprache der Natur

Ich sitze mit der erschwerenden Müdigkeit der vergangenen Nacht in meinem Zimmer. Es ist ein trüber Morgen. Die Wolken hängen noch erdrückend, vom Schauer der vergangenen Nacht, grau und trüb am Horizont. Ich öffne mein Fenster nur ein kleines Stück, und sofort begrüßt mich erfrischend eine kleine Brise und vertreibt die dicke luft aus meinem Zimmer. Ich öffne das Fenster etwas weiter, und die Melodie der Natur gelangt an mein Ohr. Nur ein kleiner hauch des Lichts der Sonne reicht aus, um die Vögel zu erwecken, und sie munter den neuen Tag verkünden zu lassen. Wie friedlich doch der Tag beginnt, bevor der Trubel der Stadt über ihn hereinbricht. Hupende Autos und genervte Autofahrern die möglichst schnell zu ihrer Arbeit wollen. Sie schimpfen, kreischen und beschweren sich. Doch von alledem ist noch nichts zu hören. Noch herrscht geheimnisvolle Stille in der sich die Vögel und die Bäume aufregende Geschichten vom Fliegen und der Zeit erzählen. Geschichten von weit über den Wolken und endloser Ferne. Geschichten von früheren Ereignissen an die sich niemand mehr erinnert. Doch Ich verstehe sie nicht. Ich verstehe sie nicht... Wir Menschen haben verlernt dem Klang der Natur zu horchen. Doch ist es er, der am vielseitigsten und am aufregendsten ist. Sie sind die Geschichten dessen Fantasy grenzenlos ist. Sie sind die Geschichten die niemals enden. Doch wir haben aufgehört diesen Geschichten Beachtung zu schenken. Und nun bleiben sie uns für immer verwehrt.

7.9.11 00:24

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